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Maartje van Beurden knapp an Sprintkrone vorbei

Mit Miryam Mazenauer, Maartje van Beurden und Simon Ehammer schafften 3 Sportschüler die Limiten für die Teilnahme an den Schweizermeisterschaften vom Wochenende in Thun. In mehreren Disziplinen gelang es die Spitzenplätze in der nationalen Bestenliste in Topergebnisse umzusetzen. 

Maartje van Beurden gehört in mehreren Disziplinen zur nationalen Spitze. Als jüngerer Jahrgang in der Kategorie U 16 kommt der Gewinn der Silbermedaille im stark besetzten Sprintfeld über 80m einer grossen Überraschung gleich. Lediglich 2/100 fehlten ihr zum Titelgewinn. Im Dreisprung (10.75m PB) stiess die Absolventin der Sportschule Appenzellerland mit Rang 4 ebenfalls in die nationale Spitze vor. Mit einem Podestplatz liebäugelte van Beurden auch über 80m Hürden. Nach sehr guten 12.03 im Halbfinal gelang es ihr im Final nicht mehr ganz ihr Potenzial abzurufen. Rang 5 in einem stark besetzten Final kommen trotzdem einem weiteren Erfolg für die Athletin gleich, konnte sie doch ihre persönliche Bestzeit um beinahe 0.5 sec verbessern.

Miryam Mazenauer trat gleich in mehreren Disziplinen mit Ambitionen auf einen Podestplatz an. Der notwendige Exploit gelang ihr aber nicht, 3 Finalplätze inmitten der Schweizer Spitze dürfen sich trotzdem sehen lassen. Im Kugelstossen stiess sie erstmals über die 12m Marke, in einem sehr guten Startfeld reichte dies zu Rang 5. Im Diskuswerfen fehlte ebenfalls wenig für einen Podestplatz, mit 32.50m rangierte sich die Athletin auf Rang 7. Einen weiteren 7. Platz mit 2.80m erzielte sie im Stabhochsprung.

Simon Ehammer gelang ebenfalls ein sehr guter Wettkampf. Ueber die kurze Hürdenstrecke qualifizierte er sich als jüngerer Jahrgang souverän für den Halbfinal. Obwohl Simon seine persönliche Bestzeit im Halbfinal nochmals unterbieten konnte, fehlten am Schluss 16/100 für den Finaleinzug.  Die Zeit von 14.39 s bedeuten am Schluss Rang 7.  Ganz knapp an den Medaillen vorbei schrammte Simon im Dreisprung, wo er mit ebenfalls neuer persönlicher Bestleistung von 11.47 m den undankbaren vierten Rang belegte.

 

Jan Wyler mit Bronze im Weitsprung
Trotz einem längerem Fremdsprachaufenthalt und entsprechendem Trainingsrückstand konnte sich der ehemalige Sportschüler Jan Wyler in den Sprüngen an der nationalen Spitze halten. Wyler sprang sehr regelmässig und übersprang die 6m gleich 5 Mal und belegte schlussendlich Rang 3 mit 6.19m. Im Dreisprung bekundete er Probleme mit dem Anlauf und verschenkte somit wertvolle Zentimeter und damit auch einen Podestplatz, es blieb Rang 4 mit 12.54m. Ein beherztes Rennen zeigte der ehemalige Sportschüler Domenik Meier über 1500m. Er versuchte stets Tuchfühlung mit der Spitze zu halten und lief schlussendlich mit 4.23 Min. auf den sehr guten 6. Rang.