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Sportschule Appenzellerland > Aktuelles

Meisterschaftspiel U-14 vom 21. 08.2010

FCSG – FC Luzern 2 : 2 (1 : 0)


Remis trotz Chancenplus !

Zum Meisterschaftsauftakt musste die U-14 eine Punkteteilung hinnehmen. Dies, weil einerseits, vor allem in der ersten Halbzeit, die Kaltblütigkeit im Abschluss fehlte und in der zweiten Hälfte ein 10-minütiges Nachlassen den 1 : 0 Vorsprung, erzielt durch Gianluca De Tommasi nach Vorarbeit von Jonathan Müller, sich in einen 1 : 2 Rückstand umwandelte. Mit dem zweiten wunderschönen Tor von Sandro Klarer nach mustergültiger Flanke von Yanic Signer konnte am Schluss noch ein mehr als verdienter Punkt gerettet werden.

 

FCSG U-14: Schrepfer; Müller, F.Jäger, F.De Tommasi, Signer; Amidi, Frrokay, Muharemi; Pavlovic (47' Klarer), De Tommasi (65' Pezzoli), Hefti (47' Drittenbass)

 

Tore : 20' 1 : 0 G. De Tommasi (Müller), 43' 1 : 1, 47' 1 : 2, 70' 2 : 2 Klarer (Signer)

 

(Gründenmoos: 100 Zuschauer)

Gold, Silber, zweimal Bronze / Sportschule Appenzellerland: Erfolgreicher Start ins Schuljahr 2010/11

Gegen 40 Jugendliche gehören mit Beginn des Schuljahres der Sportschule Appenzellerland an. Am vergangenen Wochenende gewannen Sven und Mirjam Hellmüller aus Speicher an den Schweizermeisterschaften im Orientierungslaufen vier Medaillen.


Appenzellerland. «Wir durften schon davon ausgehen, dass wir leistungsmässig vorne mit dabei sein können und Medaillenchancen haben. Aber wir wussten nicht, wie wir die Wettkämpfe mental hinkriegen», sagt die 18-jährige Mirjam Hellmüller im Rückblick auf die OL-Schweizermeisterschaften vom vergangenen Wochenende in der Region Savognin. Sie gewann in der Kategorie D 18 über die Langdistanz (4,7 km) Silber und im Sprint (2,1 km) Bronze; ihr um drei Jahre jüngerer Bruder Sven sicherte sich in der Kategorie H 16 über die Langdistanz (5,2 km) und im Sprint (1,9 km) mit einem vierten und einem zweiten Platz Bronze und Gold. Die Erklärung für diese Besonderheit: Doppelsieger Thor Noerreskov aus Dänemark war zwar startberechtigt, aber nicht medaillenberechtigt.

Länderkampf im Herbst?

Nach der Teilnahme an der Jugend-EM in Soria (Spanien), wo sie die Plätze 11 und 15 erreichte, stellten für Mirjam Hellmüller die Schweizermeisterschaften den zweiten Saison-Höhepunkt dar. Ein dritter soll im Herbst noch dazukommen: «Ich hoffe, für einen Länderkampf von Ende September nominiert zu werden», sagt sie. Mirjam ist vor drei Jahren der Sportschule Appenzellerland beigetreten, ihr Bruder, der dem Regionalkader angehört, in diesem Sommer. Die Geschwister aus Speicher besuchen beide die Kantonsschule Trogen. Auf gegen 40 beläuft sich derzeit die Zahl der Sportschülerinnen und Sportschüler von Appenzellerland Sport.

Fussball neu angeboten

Zwölf Eintritte hat die Organisation per Beginn des Schuljahres 2010/11 zu verzeichnen. Austritte betreffen einige Jugendliche, die sich schulisch, beruflich oder sportlich neu orientieren – wie jene bei den Herisauer Eishockeyspieler, die sich in diesem Sommer der Nachwuchsabteilung der Kloten Flyers resp. des HC Davos angeschlossen haben. «Wir bedauern natürlich ihren Wegzug. Aber es freut uns, dass sie auf sich aufmerksam machen konnten und den Sprung zu einem Grossverein geschafft haben», sagt Sportschulleiter Patrick Eggenberger. Die Schüler der Sportschule Appenzellerland stammen aus sieben verschiedenen Sportarten. Neu werden ab dem neuen Schuljahr in Zusammenarbeit mit dem FC St.Gallen drei wöchentliche Fussballtrainings angeboten; auch diese Sportschüler absolvieren zudem Ergänzungstrainings. Am bewährten Konzept mit Partnerschulen in Trogen (Sekundarschule und Kantonsschule), Teufen (Sekundarschule) und Herisau (Sekundarschule) hält Appenzellerland Sport fest. Im Weiteren gehören einzelne Absolventen der Berufsschule der Sportschule an. (pd)

Tandempartner-Anlass

Den im ganzen Kanton schulfreien Tag am 3. Juni nützte Appenzellerland Sport zu einem geselligen Anlass: Unsere Sportschüler und ihre schulischen Tandempartner trafen sich am Nachmittag zum Bowling-Spielen. Im Säntispark schwang Badmintonspieler Janis Schneider mit bemerkenswerten 207 Punkten obenaus. Die Tandempartner unterstützen unsere Sportschüler, wenn diese in gewissen Lektionen wegen Trainingsbesuchen im Unterricht fehlen. Mit Plauschanlässen wie diesem Bowling-Event bedankt sich Appenzellerland Sport bei den Kolleginnen und Kollegen der Mitglieder unserer Sportschule für ihre Hilfe.

Sport-Awards

Ehrungen für besondere Leistungen Herisau. Kürzlich zeichnete die Sportschule Appenzellerland ihre erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler aus.


Angehörige, Vertreter von Behörden und Sponsoren waren in die Sekundarschule Ebnet eingeladen.

Nach einem Stehimbiss im Eingangsbereich des Schulhauses führten zwei Sportschüler (Peter Leonhard und Livia Ramsauer) als Moderatoren durch den Abend, der mit filmischen und fotografischen Impressionen und zahlreichen Ehrungen gleichzeitig ein Rück- wie einen Ausblick darstellte. Sportschul-Leiter Patrick Eggenberger freute sich über die Anwesenheit zahlreicher Angehörigen, Vertretungen aus Kantonen und Gemeinden sowie Sponsoren. Er zeigte sich stolz über die Leistungen der Sportschüler in den vergangenen Monaten.
WM- und EM-Teilnahmen
Einige Absolventen der Sportschule wurden im Verlauf des Abends speziell geehrt. Bei den Kategorien «Rookie» (Neuling) und «Teamsportler» gaben die Stimmen der anwesenden Gäste den Ausschlag. Diese Titel gingen an den Leichtathleten Domenik Meier und das Duo Kyrill und Meico Oehninger (Curling). Als «fitteste Sportschüler» erwiesen sich in den polysportiven Tests Francesca Gregorio (Leichtathletik) und Janis Schneider (Badminton). Die MVP-Auszeichungen («Most Valuble Player») gingen an den Badmintonspieler Peter Leonhard und den Handballer Elias Valaulta. Beim stimmungsmässigen Höhepunkt des Abends wurden Nadia Fankhauser (Viertelfinalistin im Badminton-Damendoppel an der U-17-EM in Slowenien) und Janic Kleiner (Teilnehmer an der Badminton-Junioren-WM in Malaysia) als Sportschüler des Jahres gefeiert – sie waren an einer Trainersitzung von Appenzellerland Sport bestimmt worden.
«Es hat sich gelohnt»
Hans Höhener, der Verwaltungsratspräsident der Appenzellerland Sport AG, gratulierte den Sportschülern für ihren Einsatz und ihre Leistungen. Er dankte den Athleten, Trainern, Eltern, Betreuern, schulischen Tandempartnern. «Sie tragen alle dazu bei, dass unser ‚Projekt Sportschule’ so gut funktioniert.» Mit neun Sportschülern startete die Organisation im Sommer 2005; derzeit gehören der Sportschule 42 Jugendliche aus acht Kantonen an. «Die Sportschule verhilft euch zu einem guten Umfeld. Nützt als Junge die Chance, sportliche Ziele zu erreichen!», richtete er einen Appell an die Jugendlichen. Natürlich müsse man sich bewusst sein, dass der Leistungssport eine Pyramide darstelle; es würden nicht alle ganz oben stehen können. «Aber wichtig ist, dass ihr nach eurer Zeit als Sportlerin und Sportler sagen könnt: Es hat sich gelohnt. Überprüft euch diesbezüglich immer wieder», sagte Hans Höhener.
Verstärkung des Sportbereichs
Appenzellerland Sport müsse dies auch immer wieder tun, ergänzte er. «Wir sind daran, uns nach dem Abgang des langjährigen Geschäftsführers Peter Schläpfer strukturell zu verändern.» Die Angebote der Organisation werden angepasst. Die Konzentration auf weniger Bereiche als bisher steht im Vordergrund. «Der Sportbereich soll verstärkt und das ‚Kernprodukt’ Sportschule ausgebaut werden.» Im Namen seiner Kollegen richtete sich Badminton-Trainer Donovan Cuntapay an die Anwesenden. Er sprach davon, dass es unter anderem darum gehe, quasi verliebt zu sein in den Sport, aber auch immer ehrlich gegenüber sich selber. Den Abschluss des Anlasses bildeten ein Wettbewerb mit sportlichen Fragen und das Plaudern beim Dessert-Buffet. (pd)


 

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