Während den Schulferien vom 3. – 17. April 2026 bleibt die Geschäftsstelle von Appenzellerland Sport geschlossen. Auch unser Newsletter macht in dieser Zeit eine kurze Pause. Ab Montag, 20. April 2026, sind wir wie gewohnt wieder für euch da. Wir wünschen euch erholsame Frühlingsferien sowie schöne Ostertage.
Sportschau
Chiara Tamburlini (Sportleistungszentrum) zeigte bei der Ford Championship eine ansprechende Leistung und erzielte ihr erstes Top-30-Ergebnis der Saison auf der LPGA Tour. Auf dem anspruchsvollen Platz des Whirlwind Golf Club in Arizona (USA) spielte Chiara konstant gute Runden von 69, 68 und 67 Schlägen und lag vor der Schlussrunde zwischenzeitlich in den Top 15. Am Finaltag musste sie mit einer Runde von -1 zwar noch einige Plätze abgeben, klassierte sich aber dennoch auf dem guten 25. Schlussrang. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld mit den besten Spielerinnen der Welt ist dieses Resultat entsprechend hoch einzustufen. Die nächste Gelegenheit für eine Erfolgsmeldung bietet sich bereits Anfang April bei der Aramco Championship in Las Vegas.
Am internationalen Ringerturnier «Tallinn Open 2026» in Estland, dem grössten europäischen Nachwuchsturnier mit knapp 3'000 Teilnehmenden schlossen sowohl Pius Ochsner, Matti Eichmann und Joel Gächter (alle Sportleistungszentrum) als auch Lee Dietschi (Sportschule) ihre Wettkämpfe mit einem Top-10-Ergebnis ab. Lee trat in der Gewichtsklasse bis 48 kg im griechisch-römischen Stil gegen ein Feld von über 60 Ringern an und erkämpfte sich den neunten Rang. Pius klassierte sich in der Kategorie bis 48 kg Freistil auf dem siebten Platz. Noch weiter nach vorne kämpfte sich Matti. Er belegte in der Gewichtsklasse bis 92 kg im Greco den ausgezeichneten fünften Schlussrang. Joel wurde in der Kategorie bis 60 kg Greco Zehnter.
Bild: Lee Dietschi
Sarina Wyss (Sportleistungszentrum) zeigte an den Boulder-Schweizermeisterschaften in Basel eine beeindruckende Leistung und darf als Dritte stolz auf das vergangene Wochenende zurückblicken. Als jüngste Teilnehmerin im Feld trat sie in der U15-Kategorie mit bemerkenswerter Ruhe und grosser Coolness auf. Eigentlich hatte sich Sarina für den Wettkampf das Ziel gesetzt, einen Finalplatz zu erreichen. Umso höher ist der Podestplatz und die damit verbundene Bronzemedaille einzuordnen, denn die Konkurrenz war hochkarätig und das Niveau an der Spitze entsprechend dicht.
Nils Brenner (Sportleistungszentrum) zeigte zum Abschluss der internationalen Saison zwei hervorragende Auftritte und setzte gleich mehrfach ein Ausrufezeichen. Zunächst gewann er am Arge Alp in Dornbirn (AUT). Direkt im Anschluss reiste er weiter zum ISU-Wettkampf «NextGen» in Graz (AUT). Bereits im Kurzprogramm übernahm Nils die Führung und lag nach dem ersten Tag mit sieben Punkten Vorsprung in Front. Auch am zweiten Tag zeigte Nils in der Kür eine nahezu fehlerfreie Darbietung und baute seinen Vorsprung weiter aus. Insgesamt konnte er seine persönliche Bestleistung um zwölf Punkte steigern und in der Kür unter anderem fünf Dreifachsprünge zeigen, darunter erstmals einen sauber gesprungenen, vollständig rotierten dreifachen Rittberger, der ihm zusätzliche Pluspunkte gab. Am Ende sicherte sich Nils mit einem Vorsprung von 27 Punkten klar den Sieg.
Ein wechselhaftes Weltcup-Wochenende in Les Contamines Montojoie (FRA) endete für Timo Walser (Sportleistungszentrum) dennoch mit einem zufriedenstellenden Resultat und einem persönlichen Bestwert im Parallel Sprint. Im Classic-Rennen zeigte Timo zunächst einen guten ersten Abschnitt. Nach einem Sprung kam er jedoch in Rücklage und konnte die Landung nicht sauber stehen. So platzierte er sich schlussendlich auf Rang 17. Nichtsdestotrotz darf er mit dem guten zehnten Platz in der Gesamtwertung der Classic-Rennen auf eine zufriedenstellende Classic-Saison zurückblicken.
Deutlich besser lief es einen Tag später beim Parallel Sprint. Mit einer nahezu perfekten Qualifikation und der zweitbesten Laufzeit schaffte er souverän den Einzug in die Finalläufe. Den Sechzehntelfinal entschied er für sich, bevor ihm im Achtelfinale ein kleiner Fehler nach einem Sprung unterlief. Ausserdem musste er aufgrund einer Strafe einen grösseren Bogen skaten, was ihm schlussendlich den Sieg kostete. Mit Rang neun und dem damit bisher besten Parallel-Resultat im Weltcup schloss Timo mit den beiden Rennen in Frankreich eine starke Telemark-Saison ab.
