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Sportschau

EM-Limiten geknackt
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EM-Limiten geknackt

Mara Schwitter (Sportschule) überzeugte am Freienbacher Abendmeeting mit zwei Siegen über 100 m und 200 m. Über 200 m stellte sie zudem eine PB auf und erfüllte gleichzeitig die Limite für die U20-WM. In Frauenfeld glänzte Ambra Corciulo (Sportschule) mit drei Siegen. Über 100 m Hürden erfüllte sie die Limite für die U18-EM, zudem gewann sie im Weitsprung sowie im Speerwurf. Elaine Troxler (Sportleistungszentrum) lief über 400 m zu einer neuen PB und belegt damit aktuell Rang drei der nationalen U23-Bestenliste. Nach langer Verletzungspause feierte Timea Rankl (Sportschule) mit dem Sieg im Vorlauf über 100 m ein erfolgreiches Comeback. Antonia Gmünder (Sportleistungszentrum) siegte über 100 m Hürden und wurde im Weitsprung Dritte. Ebenfalls einen starken Wettkampf zeigte Janis Beuggert (Sportleistungszentrum). Mit einer PB von 14,21 s über 110 m Hürden sicherte er sich nicht nur den Sieg, sondern auch die EM-Limite. Zudem gewann er den Hochsprung und belegte sowohl im Weitsprung als auch im Kugelstossen Rang drei. Ayumi Tsawa (Sportleistungszentrum) triumphierte über 80 m Hürden und sammelte drei weitere Silbermedaillen. Dabei stellte sie PB’s über 80 m sowie im Kugelstossen auf. Kim Grassi (Sportschule) klassierte sich über 80 m sowie auch im Weitsprung auf Rang drei. Alya Frei (Sportleistungszentrum) gewann den Weitsprung mit einer neuen PB.

An den Ostschweizer Mehrkampfmeisterschaften in Tübach triumphierte Selina Eugster (Sportleistungszentrum) im Fünfkampf der Kategorie U16 inkl. einer PB. Lara Cotinelli (Sportleistungszentrum) wurde in der Kategorie U14 Dritte.

Auch international gibt es erfreuliches zu vermelden. Simon Ehammer (Sportleistungszentrum) wurde nach seinem Sieg in Götzis sowie seinem Weltjahresbestwert von 8,51 m im Weitsprung von World Athletics zum Athleten des Monats Mai gewählt. Ausserdem verbesserte Isabel Posch (Ehemalige) beim Liese-Prokop-Memorial den 23 Jahre alten österreichischen Rekord über 100 m auf 11,10 s.

Bild: Ambra Corciulo (Foto: Athletix.ch)

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Turniersiege in Italien
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Turniersiege in Italien

Sowohl Lio Rüegg als auch Pius Ochsner (beide Sportleistungszentrum) konnten am internationalen Italia Stallion Turnier in Scalea (IT) Siege einfahren. Während Lio in der Gewichtsklasse bis 55 kg der Kategorie U17 Freistil mit vier Siegen zu überzeugen wusste, sicherte sich auch Pius, ebenfalls in der Kategorie U17 Freistil, jedoch in der Gewichtsklasse bis 48 kg, verdient den Turniersieg.

Bild: Lio Rüegg

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Aline Müller
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Zahlreiche Auszeichnungen am Heimfest
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Zahlreiche Auszeichnungen am Heimfest

Am Herisauer Obed- bzw. Buebeschwinget durften sich die Aktiv- und Jungschwinger von Appenzellerland Sport über mehrere Auszeichnungen freuen. Bei den Aktiven standen Martin Roth und Roman Wittenwiler (beide Sportleistungszentrum) besonders nahe am Festsieg. Roman qualifizierte sich nach zwei Gestellten und drei Siegen für den Schlussgang, den er jedoch gegen Christian Biäsch verlor und sich schlussendlich auf Rang 5a klassierte. Martin wäre bei einem gestellten Schlussgang Festsieger geworden. Aufgrund der Niederlage von Roman resultierte für ihn schlussendlich Platz zwei. Ebenfalls Auszeichnungen gewannen Mario Bösch (5b), Flavio Sutter (5d), Kevin Sutter (6a), Timo Mösli (8c), Silvan Sutter (8d) und Maurus Dörig (10a), die allesamt am Sportleistungszentrum trainieren.

Bei den Jungschwingern erkämpfte sich Janik Knechtle (Sportleistungszentrum) am Herisauer Buebeschwinget bei den Jahrgängen 2013 – 2014 den hervorragenden zweiten Rang. Lukas Manser platzierte sich in derselben Kategorie auf Rang 7a und Johann Mazenauer (Sportschule) erreichte bei den Jahrgängen 2011 – 2012 Rang 3c. Janik und Niklaus Mazenauer (Sportleistungszentrum) waren bereits zwei Tage zuvor am Flüeler Jungschwinget bei den Jahrgängen 2013 – 2014 im Einsatz. Janik schloss das Fest auf Rang 4c ab, Niklaus auf Platz 5a.

Bild: Roman Wittenwiler (Foto: Lorenz Reifler)

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Ein Olympiasieger im Verwaltungsrat
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Ein Olympiasieger im Verwaltungsrat

Appenzellerland Sport holt an der Generalversammlung Nevin Galmarini «ins Boot»

«Ich habe weiterhin ein grosses Herz für den Sport und freue mich, nun die eine oder andere Erfahrung einbringen zu können.» So stellte sich Nevin Galmarini kürzlich an der 20. Generalversammlung von Appenzellerland Sport vor. Der Snowboard-Olympiasieger im Parallelslalom 2018 und Weltcupsieger 2018 gehörte seit 2024 schon dem Beirat von Appenzellerland Sport an. Nun wechselt er als Nachfolger von Hans Höhener in den Verwaltungsrat der Organisation. Er wurde einstimmig gewählt. Galmarini ist in Herisau aufgewachsen, absolvierte dann das Hochalpine Institut in Ftan im Engadin. 2022 beendete er seine Karriere. Nun ist der 39-Jährige Fachbereichsleiter Sportmanagement an der Fernfachhochschule, Leiter des Sport Desk der Berner Kantonalbank und im Kanton Solothurn zuhause. «Dies ist aber dank der heutigen Technik kein Hindernis mehr für einen guten Austausch», meinte Patrick Kessler, seit dem 1. Januar 2026 Präsident von Appenzellerland Sport.

«Funkeln in deinen Augen»

«Wir verabschieden nicht nur einen Menschen, sondern eine Ära», sagte Kessler über seinen Vorgänger, den Gründer Hans Höhener. «Du warst Sportler, Macher, Visionär. Visionen bleiben aber – im Gebäude, in der Haltung, in den Menschen.» Stellvertretend für eine enorm grosse Zahl von Athleten und Athletinnen, die bei Appenzellerland Sport gross geworden sind, richtete der U-23-Zehnkampf-Europameister Andrin Huber einen eindrücklichen Dank an Hans Höhener. «Wir stehen auf dem Fundament, das du geschaffen hast. Du hattest den Mut, den Weg zu verfolgen. Und jetzt reden wir bei Appenzellerland Sport von Weltrekorden und Weltmeistern. Stillstand war nie ein Thema. Das Schönste aus Athletensicht: die Begeisterung und das Funkeln in deinen Augen an Wettkämpfen.» In einer Videobotschaft würdigte auch der ehemalige Bundesrat Adolf Ogi Höheners Verdienste. Er hinterlasse deutliche Spuren in der Sportlandschaft Schweiz, habe beispielhafte Projekte aufgegleist und gegen Widerstände angekämpft. Höhener erhielt zum Abschied stehende Ovationen, Präsente sowie ein Schild «Hans-Höhener-Platz 1». Dieses soll aufgehängt werden, wenn die Erweiterungsarbeiten in der Geschäftsstelle abgeschlossen sind.

Zusätzliche Partnerschule: Appenzell

Über 60 Personen hatten sich für die Generalversammlung in der Aula des Sekundarschulhauses eingefunden. Nebst den Aktionären waren zahlreiche Gäste anwesend, darunter die Ausserrhoder Regierungsrätin Susann Metzger und die Regierende Innerrhoder Frau Landammann Angela Koller. Erstmals in der Geschichte von Appenzellerland Sport hat 2025 der Umsatz die Marke von 1,5 Millionen Franken übertroffen. Es resultierte ein Überschuss von rund 29'000 Franken. «Unsere Rendite misst sich nicht in Prozenten, sondern in Persönlichkeiten», meinte Patrick Kessler. Sowohl er als auch Hans Höhener dankten allen Personen, Organisationen und Firmen, die Appenzellerland Sport seit Jahren Unterstützung zukommen lassen. Für das Schuljahr 2026/27 wird eine neue Höchstzahl von Sportschülerinnen und Sportschülern erwartet, voraussichtlich 91 gegenüber aktuell 88. Das Ziel bleibe, die beste Sportschule der Schweiz zu werden, meinte Geschäftsführer Timo Koller. «Einige sagen, wir sind es schon.» Es soll nebst Herisau, Trogen und Teufen in Appenzell ein weiterer Standort einer Partnerschule aufgebaut werden. Gespräche würden laufen.

Beispiele für Sportgeschichte

Appenzellerland Sport liefere unterdessen Beispiele für Sportgeschichte, sagte René Wyler, der Leiter des Sportleistungszentrums. Er nannte die Leichtathleten Simon Ehammer, Andrin Huber, die Skifahrerin Stefanie Grob oder die Golferin Chiara Tamburlini. «Wir freuen uns aber nicht nur über die Toptoptop-Ergebnisse, sondern auch über kleine Fortschritte: Persönliche Bestleistungen werden im Training bei uns immer beklatscht», fügte Wyler an. Der Ursprung der Erfolge liege in einem hervorragenden Trainerteam, das in verschiedenen Bereichen ein hohes Fachwissen aufweise, aber auch über eine hohe Sozialkompetenz verfüge.

Bericht: Lukas Pfiffner

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Rekorde, Weltbestleistungen und Sieg in Götzis
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Rekorde, Weltbestleistungen und Sieg in Götzis

Simon Ehammer (Sportleistungszentrum) hat beim renommierten Mehrkampfmeeting in Götzis einmal mehr Schweizer Sportgeschichte geschrieben. Mit 8'778 Punkten gewann er einen der weltweit bedeutendsten Zehnkampf-Wettkämpfe und verbesserte gleichzeitig seinen eigenen Schweizer Rekord um 203 Punkte. Bereits am ersten Wettkampftag setzte Simon neue Massstäbe. Im Weitsprung gelang ihm mit 8,51 m ein aussergewöhnlicher Sprung, der nicht nur einen neuen Schweizer Rekord bedeutete, sondern auch einen Weltrekord innerhalb eines Zehnkampfs sowie die aktuelle Weltjahresbestleistung. Mit 4'762 Punkten nach fünf Disziplinen erreichte er zudem die höchste Punktzahl, die jemals nach dem ersten Tag eines Zehnkampfs erzielt wurde – ein weiterer Weltrekord. Auch am zweiten Wettkampftag konnte Simon nahtlos an seine starken Leistungen anknüpfen. So wurde er verdient zum ersten Schweizer überhaupt, der das traditionsreiche Meeting gewinnen konnte. Gleichzeitig übernahm er mit seinen 8'778 Punkten die Führung in der Weltjahresbestenliste. Auch im Weitsprung ist dieses Jahr noch niemand so weit gesprungen wie Simon. Als Anerkennung seiner aussergewöhnlichen Leistungen wurde er nun sowohl von World Athletics als auch von European Athletics für die Wahl zum Athleten des Monats nominiert – hier geht’s zum Voting von World Athletics, hier zu jenem von European Athletics. Weniger erfolgreich verlief das Mehrkampfmeeting in Götzis für Andrin Huber (Sportleistungszentrum). Andrin musste den Wettkampf nach dem ersten Tag verletzungsbedingt abbrechen.

Weitere erfreuliche Resultate gab es in Schaan an den Ostschweizer Nachwuchs-Leichtathletikmeisterschaften der Kategorien U16 und jünger. Gabriel Baumeler (Sportleistungszentrum) gewann zweimal Bronze und rückte im Pneuwurf auf Rang drei der nationalen Bestenliste vor. Selina Eugster (Sportleistungszentrum) überzeugte mit Rang zwei über 80 m. Gleich drei Siege feierte Lara Cottinelli (Sportleistungszentrum). Im Hochsprung baute sie ihre Führung in der nationalen Bestenliste weiter aus, zudem gewann sie den Weitsprung und den Pneuwurf jeweils mit persönlicher Bestleistung. Komplettiert wurden die tollen Resultate durch Anik Zuberbühler (Sportschule), die sich im Weitsprung mit persönlicher Bestleistung Rang zwei sicherte.

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2x EM-Silber für Malin Röhrl
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2x EM-Silber für Malin Röhrl

Malin Röhrl (Sportleistungszentrum) überzeugte an der Junioren-Europameisterschaft im Bike-OL in Almeida (Portugal) mit einer eindrücklichen Serie von Spitzenresultaten in der W20-Kategorie. Den Auftakt machte Malin im Sprint mit dem Gewinn der Silbermedaille. Kurz vor dem Ziel lag sie noch auf Rang vier, zeigte auf den letzten Metern jedoch einen starken Schlussspurt und schob sich noch an zwei Konkurrentinnen aus Tschechien vorbei auf Rang zwei. Auch über die Mitteldistanz zeigte Malin ein starkes Rennen. Obwohl sie ein kleiner Fehler vermutlich den Europameistertitel kostete, durfte sie mit der zweiten Silbermedaille im zweiten EM-Rennen mehr als zufrieden sein. Im letzten Rennen über die Langdistanz klassierte sich Malin auf dem vierten Platz. Mit dem Diplomrang und lediglich fünf Sekunden Rückstand auf die Bronzemedaillen-Gewinnerin rundete sie eine starke EM ab. Besonders beeindruckend ist, dass Malin nun in den letzten acht Einzelrennen an Europa- und Weltmeisterschaften insgesamt sechs Medaillen gewann.

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