Simon Ehammer (SLZ) hat eine wichtige Entscheidung im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles (USA) getroffen. Er wird sich bis dahin vollständig auf den Weitsprung konzentrieren und vorerst keine Zehnkämpfe mehr bestreiten. Hintergrund ist der Zeitplan der Olympischen Spiele, der einen Doppelstart im Zehnkampf und Weitsprung verunmöglicht.
Leicht gefallen ist Simon dieser Entscheid nicht, schliesslich gehört er in beiden Disziplinen zur Weltspitze. Erst in diesem Jahr stellte er in Torun (POL) mit 6'670 Punkten einen neuen Weltrekord im Siebenkampf auf und gewann den Zehnkampf in Götzis (AUT) mit der Jahresweltbestleistung von 8'778 Punkten. Dort sorgte er mit einem Sprung über 8,51 m für einen weiteren Weltrekord innerhalb eines Zehnkampfs. Auch bei den Spezialisten überzeugte Simon mit zahlreichen Spitzenresultaten. An der EM in Birmingham (GB) gewann er Silber, während er sowohl beim Diamond-League-Finale in Brüssel (BEL) als auch an den World Ultimate Championships in Budapest (HUN) den dritten Rang belegte. Nun soll 2028 eine Olympia-Medaille im Weitsprung folgen – die erste Schweizer Leichtathletik-Medaille an Olympischen Spielen seit 1988.
Seit 13 Jahren gemeinsam auf Erfolgskurs
Seit mittlerweile 13 Jahren begleiten und unterstützen wir Simon auf seinem aussergewöhnlichen Weg. Was für ihn als junger Sportschüler mit dem grossen Traum von Olympischen Spielen begann, hat sich zu einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte entwickelt. Diese Entwicklung durften wir von Anfang an aktiv mitgestalten und mit unserer Expertise einen wichtigen Beitrag dazu leisten.
Die enge Zusammenarbeit und das über die Jahre gewachsene Vertrauen bilden dabei eine wichtige Grundlage. Unter der Leitung von René Wyler, der über all die Jahre die Gesamtverantwortung für Simon’s Trainingsplanung trug, haben wir ihn mit unserem Trainerteam in jeder Phase seiner Karriere gezielt gefördert und unsere Betreuung sowie die Trainingsbedingungen laufend an seine Bedürfnisse angepasst – vom jungen Sportschüler bis hin zum Weltklasseathleten. Wie erfolgreich dieser gemeinsame Weg ist, zeigen unter anderem der Weltrekord im Siebenkampf und der prestigeträchtige Sieg beim Zehnkampf in Götzis allein in diesem Jahr.
Auch auf dem Weg nach Los Angeles vertraut Simon auf die langjährige Erfahrung und Expertise von Appenzellerland Sport. So bleibt René Wyler für seine Kraftplanung verantwortlich. Zudem absolviert Simon bei uns betreute Krafteinheiten sowie Beweglichkeits- und Leichtathletiktrainings. Die sportliche Hauptverantwortung übernimmt künftig Weitsprung-Trainer Yves Zellweger. Gemeinsam wollen wir die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen, damit Simon seinen Traum von olympischem Gold verwirklichen kann.
Weitere Infos sowie das SRF-Interview sind hier zu finden.
Foto: Athletix.ch
